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Automatisierungspotenzial prüfen
Artikel · Preise · Kategorien · Feeds

Artikelpflege, die nicht von Hand läuft.

Ein Shop mit fünfhundert Artikeln ist pflegbar. Bei fünftausend wird die Pflege zum Vollzeitproblem: neue Artikel anlegen, Preise anpassen, Attribute ergänzen, Kategorien zuordnen, Feeds aktuell halten. Shop-Automatisierung verlagert diese Arbeit dorthin, wo die Daten ohnehin entstehen — und verteilt sie von dort aus.

  • Aus einer Quelle
  • Feeds automatisch
  • Prüfung vor Veröffentlichung
01Leistung

Was im Shop automatisiert wird.

Alles, was aus vorhandenen Daten abgeleitet werden kann.

Bereich 01

Artikel anlegen

Aus Lieferantendaten oder ERP entstehen vollständige Artikel mit Beschreibung, Attributen, Bildern und Kategoriezuordnung — als Entwurf zur Prüfung.

Bereich 02

Preise und Bestände

Änderungen aus der führenden Quelle werden verteilt, mit Regeln für Aufschläge, Staffeln, Aktionen und Rundungen.

Bereich 03

Kategorien und Attribute

Zuordnung nach Regeln statt per Hand, inklusive Filterattributen, die für die Shop-Suche entscheidend sind.

Bereich 04

Feeds und Exporte

Produktdatenfeeds für Preisportale, Werbekanäle und Marktplätze werden erzeugt und aktuell gehalten.

02Anwendungsfälle

Aufgaben, die wegfallen.

Lieferantenliste einlesen

Uneinheitliche Preislisten werden vereinheitlicht, gegen den Bestand geprüft und als Änderungsvorschlag vorgelegt.

Beschreibungen erzeugen

Aus technischen Attributen entstehen Produkttexte in gleichbleibender Tonalität — zur Redaktion, nicht zur direkten Veröffentlichung.

Bilder zuordnen

Bilddateien werden über Artikelnummern erkannt, zugeschnitten, benannt und den richtigen Artikeln zugewiesen.

Aktionen steuern

Rabatte und Aktionszeiträume werden zentral gepflegt und automatisch aktiviert und beendet.

Sortiment bereinigen

Artikel ohne Bestand, ohne Nachfrage oder mit fehlenden Pflichtangaben werden erkannt und zur Entscheidung vorgelegt.

Datenqualität prüfen

Fehlende Attribute, ungültige Steuersätze und unplausible Preise werden gemeldet, bevor sie sichtbar werden.

03Einordnung

Die führende Quelle entscheidet.

Die zentrale Frage lautet nicht, wie Daten in den Shop kommen, sondern woher sie stammen. Wenn Preise sowohl im Shop als auch im ERP geändert werden können, gewinnt am Ende der zuletzt gelaufene Abgleich — und niemand weiß, warum der Preis falsch ist. Deshalb legen wir vor jeder Automatisierung je Datenfeld eine Hoheit fest.

Eine übliche Aufteilung

  • ERP: Artikelnummer, Einkaufs- und Verkaufspreis, Bestand, Gewicht, Steuersatz, Lieferant.
  • Shop oder PIM: Beschreibungstexte, Bilder, Kategoriezuordnung, Filterattribute, kanalspezifische Zusätze.
  • Automatisierung: Alles, was sich aus beiden ableiten lässt — Feeds, Staffelpreise, Verfügbarkeitstexte, Lieferzeitangaben.

Prüfschritt vor der Veröffentlichung

Automatisch erzeugte Artikel gehen als Entwurf in den Shop, nicht direkt online. Der Prüfschritt kostet wenig Zeit, verhindert aber die typischen Unfälle: ein Preis mit verschobenem Komma, ein Text mit falschem Produktnamen, ein Artikel ohne Pflichtangabe. Bei Massenänderungen prüfen wir zusätzlich Plausibilitätsgrenzen — eine Preisänderung um mehr als einen festgelegten Prozentsatz wird angehalten.

Was Automatisierung im Shop nicht ersetzt

Sortimentsentscheidungen, Preispolitik und die Frage, wie ein Produkt positioniert wird. Auch die Kategoriestruktur selbst ist eine redaktionelle Entscheidung — automatisieren lässt sich nur die Zuordnung nach festgelegten Regeln, nicht die Frage, welche Kategorien sinnvoll sind.

04Vorgehen

Vorgehen bei der Shop-Pflege.

01

Quellen klären

Je Datenfeld wird festgelegt, welches System die Hoheit hat.

02

Regeln festlegen

Aufschläge, Rundungen, Kategoriezuordnung und Pflichtangaben werden definiert.

03

Automatisieren

Anlage, Aktualisierung und Feeds werden umgesetzt, mit Entwurfs- und Prüfschritt.

04

Qualität überwachen

Regelmäßige Prüfung auf fehlende Angaben und unplausible Werte.

05Fragen

Häufige Fragen.

Mit welchen Shop-Systemen funktioniert das?

Mit allen, die Artikel über eine Schnittstelle annehmen — dazu gehören die verbreiteten Systeme und die meisten Eigenentwicklungen. Wichtig ist nicht nur, dass Artikel angelegt werden können, sondern auch, dass sich Attribute und Kategoriezuordnungen setzen lassen; das prüfen wir vorab.

Brauchen wir ein PIM-System?

Bei großen oder attributreichen Sortimenten ist es sinnvoll, bei kleineren oft übertrieben. Häufig übernimmt das ERP die Hoheit für Handelsdaten und der Shop die für redaktionelle Inhalte — das genügt für viele Händler. Ein PIM lohnt sich, sobald mehrere Kanäle unterschiedliche Darstellungen derselben Artikel brauchen.

Gehen automatisch erzeugte Artikel direkt online?

Standardmäßig nicht. Sie werden als Entwurf angelegt und nach Prüfung freigegeben. Bei sehr gleichförmigen Sortimenten und nach einer Phase mit belegter Qualität kann die direkte Veröffentlichung freigegeben werden — dann mit Plausibilitätsgrenzen, die Ausreißer anhalten.

Können Produkttexte von KI erzeugt werden?

Ja, aus den technischen Attributen und Ihren bestehenden Texten als Vorbild für Tonalität. Wir behandeln das Ergebnis als Entwurf: Fakten müssen aus den Attributen stammen und nicht aus dem Sprachwissen des Modells, und vor der Veröffentlichung steht eine Prüfung. Für große Sortimentserweiterungen ist das der wirksamste Zeitgewinn.

Was passiert bei einem Fehler in der Massenpflege?

Deshalb arbeiten wir mit Grenzwerten: Eine Änderung, die mehr Artikel betrifft oder stärker vom bisherigen Wert abweicht als festgelegt, wird angehalten und vorgelegt. Zusätzlich wird jede Änderung protokolliert, sodass ein Stand zurückgenommen werden kann.

06Weiter

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Wie viele Stunden pro Woche kostet Ihre Artikelpflege?

Nennen Sie Sortimentsgröße, Shop-System und die Quelle Ihrer Artikeldaten. Wir schätzen ein, was sich automatisieren lässt.

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