Was seit Februar 2025 gilt — und was nur verschoben wurde.
Die KI-Verordnung kommt in Stufen. Die meisten Schlagzeilen drehen sich um Hochrisiko-Systeme, deren Fristen gerade nach hinten gerückt sind. Die Vorschrift, die praktisch jeden Betrieb trifft, stand nie zur Debatte.
Stand: September 2026. Diese Übersicht ist eine Einordnung für die Praxis und keine Rechtsberatung — für die verbindliche Prüfung Ihres Einzelfalls ist Ihre Rechtsberatung zuständig.
Vier Workshops, die aufeinander aufbauen.
Einer reicht als Grundlage für das ganze Haus. Die anderen drei setzen dort an, wo aus Wissen Arbeit werden soll: am Schreibtisch, im Prozess, in der Planung.
KI-Kompetenz für Unternehmen
GrundlageDer Tag für alle, die KI nutzen, ohne sie gebaut zu haben: Grundlagen, generative Systeme, Halluzinationen, Datenschutz, sichere Nutzung, die relevanten Teile des EU AI Act — mit Übungen, Abschlussquiz und Zertifikat.
Generative AI & Prompting
HandwerkEin Arbeitstag an ChatGPT, Claude und vergleichbaren Systemen: Kontext und Rollen, Recherche, Dokumentenanalyse, E-Mail, Texte, Daten, Präsentationen — an eigenen Anwendungsfällen, mit Prompt-Vorlagen zum Mitnehmen.
KI-Agenten & Workflow-Automatisierung
TechnischFür Prozessverantwortliche und IT: Workflow oder Agent, n8n, APIs und Webhooks, LLM-Anbindung, strukturierte Outputs, Tool Calling, Sicherheit — und ein Workflow, den die Gruppe gemeinsam baut.
KI-Potenzialworkshop
StrategieWir gehen Ihre Bereiche durch — Vertrieb, Einkauf, Verwaltung, Marketing, Kundenservice, IT, Dokumentenprozesse, ERP/CRM — und erarbeiten daraus eine bewertete Opportunity Map mit kleiner Roadmap.
Was am Ende des Tages vorliegt.
Ein Workshop, von dem nichts bleibt, ist ein schöner Nachmittag. Deshalb gehen alle mit Unterlagen nach Hause — und die Geschäftsführung mit einem Dokument, das zeigt, wer wann was gelernt hat.
Zertifikate und Prüfung im Detail→Vom ersten Anruf bis zum Nachweis.
Vorgespräch
20 Minuten am Telefon: Wer nimmt teil, welche Werkzeuge laufen bereits, was soll danach anders sein.
Zuschnitt
Wir tauschen Beispiele gegen Ihre: Ihre Dokumente, Ihre Anfragen, Ihre Abläufe. Feste Struktur, Ihre Inhalte.
Durchführung
Bei Ihnen im Haus oder remote. Jeder arbeitet selbst — Zuhören allein erzeugt keine Kompetenz.
Nachweis
Zertifikate, Unternehmensnachweis und Unterlagen — in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.
Was Unternehmen vorher wissen wollen.
Ist ein Workshop gesetzlich vorgeschrieben?
Vorgeschrieben ist das Ergebnis, nicht der Weg. Art. 4 verlangt ein ausreichendes, zum Einsatz passendes Maß an KI-Kompetenz beim Personal. Ob Sie das über einen Workshop, internes Material oder Selbstlernen erreichen, bleibt Ihre Entscheidung. Ein Workshop hat den praktischen Vorteil, dass Inhalte, Dauer und Teilnehmer danach dokumentiert vorliegen.
Bestätigt das Zertifikat, dass wir den AI Act erfüllen?
Nein, und das schreiben wir auch nicht darauf. Auf dem Zertifikat steht, dass der Workshop zentrale Inhalte zur Förderung der KI-Kompetenz im Sinne von Art. 4 der Verordnung (EU) 2024/1689 behandelt. Eine Compliance-Vermutung kann kein Anbieterzertifikat begründen — die EU-Kommission weist selbst darauf hin, dass nicht einmal die von ihr veröffentlichten Best-Practice-Maßnahmen das automatisch tun.
Wie viele Teilnehmer sind sinnvoll?
Je nach Workshop bis 12, bis 10 oder bis etwa 8 Personen. Die Grenzen sind keine Formalität: Ab einer bestimmten Gruppengröße kommen die praktischen Übungen nicht mehr bei jedem an — und genau die machen den Unterschied zwischen Zuhören und Können.
Findet der Workshop bei uns im Haus statt?
Auf Wunsch ja — in Nordhausen und im Umkreis regelmäßig, in ganz Thüringen und darüber hinaus nach Absprache. Alternativ remote als Videositzung. Vor Ort ist bei Übungen an eigenen Fällen meist deutlich produktiver.
Was kostet ein Workshop?
Der Preis hängt von Workshop, Gruppengröße, Ort und Zuschnitt ab. Nach einem kurzen Vorgespräch nennen wir einen festen Betrag für den konkreten Termin — keine Tagespauschale von der Stange und keine Nachstaffelung nach Teilnehmerzahl.
