Ein Satz gegen fünf Bausteine.
Links, was die meisten eintippen. Rechts, was im Workshop daraus wird. Drei Fälle zum Durchklicken — dieselbe Technik, unterschiedliche Aufgaben.
Vormittag Handwerk, Nachmittag Anwendung.
ChatGPT, Claude, vergleichbare Systeme
Wo die Unterschiede wirklich liegen: Dateiverarbeitung, Kontextlänge, Datenschutzeinstellungen, Verhalten bei langen Dokumenten. Welches Werkzeug für welche Aufgabe — ohne Lagerdenken.
Professionelles Prompting
Rolle, Kontext, Aufgabe, Format, Grenzen. Dazu das, was den Unterschied macht: nachfassen statt neu anfangen, Beispiele mitgeben, Zwischenergebnisse prüfen lassen.
Kontext und Rollen
Wie viel Kontext hilft, ab wann er schadet, und warum eine klar gesetzte Rolle die Tonalität zuverlässiger steuert als jede Stilanweisung.
Recherche
Fragen so stellen, dass Quellen mitkommen — und prüfen, was davon trägt.
Dokumentenanalyse
Verträge, Angebote, Protokolle: extrahieren statt zusammenfassen, mit Fundstelle.
E-Mail und Texte
Entwürfe in Ihrer Tonalität, Antworten auf Reklamationen, Texte mit Haltung.
Daten und Präsentationen
Tabellen sortieren und erklären, Gliederungen bauen, Aussagen zuspitzen.
Eigene Anwendungsfälle
Jeder bringt zwei Aufgaben aus dem eigenen Alltag mit. Wir bauen dafür Prompts, testen, schärfen nach — bis das Ergebnis ohne Nacharbeit brauchbar ist.
Übungen am Gerät
Nach jedem Block wird selbst gearbeitet, zu zweit und allein. Wir gehen durch den Raum, statt vorne zu stehen.
Abschlussaufgabe
Eine echte Aufgabe, selbst gelöst, Bausteine begründet. Danach Zertifikat mit prüfbarer Kennung.
Drei von zwölf Prompt-Vorlagen.
Die eckigen Klammern werden im Workshop durch Ihre Angaben ersetzt. Bewusst schlicht: Vorlagen, die man versteht, werden angepasst — Vorlagen, die man bewundert, werden kopiert.
Rolle: Fachrecherche für [Branche]. Frage: [konkrete Frage] Gib je Aussage eine Quelle an. Trenne belegt / unbelegt / strittig. Wenn etwas unklar ist: benennen, nicht schätzen. Max. 10 Zeilen.
Du prüfst als [Rolle] das Dokument im Anhang. Wir sind [Position]. Extrahiere: [Feld 1–5] Ausgabe: Tabelle mit Wortlaut und Fundstelle. Nichts ergänzen. Fehlendes als „fehlt“ markieren.
Rolle: [Abteilung] bei [Firma]. Anlass: [Vorgang] Ziel: [gewünschte Wirkung] Format: max. 150 Wörter, Sie-Form, Betreff separat. Grenzen: keine Zusage über [Rahmen].
Praktische Fragen zum Tag.
Welches System benutzen wir im Workshop?
Das, mit dem Sie danach arbeiten. Wir zeigen ChatGPT und Claude im direkten Vergleich und gehen auf vergleichbare Systeme ein; wenn in Ihrem Haus eine Lizenz vorhanden ist, arbeiten wir darin. Die Technik des Promptens ist weitgehend übertragbar — die Unterschiede liegen in Bedienung, Datenschutzeinstellungen und Dateiverarbeitung.
Müssen wir kostenpflichtige Konten haben?
Für den Workshop nicht zwingend, für die Praxis meist ja. Kostenlose Varianten begrenzen Dateigrößen und nutzen Eingaben je nach Anbieter zum Training. Wir zeigen, welche Einstellungen zu prüfen sind und wo ein bezahlter Zugang den Unterschied macht.
Was ist die Abschlussaufgabe?
Jeder löst eine echte Aufgabe aus dem eigenen Arbeitsalltag mit einem selbst gebauten Prompt und begründet die Bausteine. Bestanden ist sie, wenn Rolle, Kontext, Aufgabe, Format und Grenzen sauber gesetzt sind und das Ergebnis ohne Nachbearbeitung brauchbar ist.
Ist der Workshop für technische oder kaufmännische Rollen gedacht?
Für kaufmännische und fachliche Rollen — Vertrieb, Einkauf, Marketing, Verwaltung, Projektleitung. Programmierkenntnisse braucht niemand. Wer Automatisierungen bauen will, ist bei KI-Agenten & Workflow-Automatisierung richtig.
Bekommen wir die Prompt-Vorlagen digital?
Ja, als Textdatei und als Handout. Die Vorlagen sind bewusst schlicht gehalten, damit Sie sie an eigene Fälle anpassen können, statt sie unverändert zu kopieren.
