Vier Stunden, sieben Blöcke.
Die Zeiten sind Richtwerte ab Beginn. Übungen stecken in den Blöcken, nicht dahinter — nach jedem Thema wird selbst gearbeitet, sonst bleibt es Theorie. Aufklappen zeigt, was im Block passiert.
00:00KI-Grundlagen30 min
Was ein Modell eigentlich tut, in einer Erklärung ohne Formeln: Training, Wahrscheinlichkeit, Kontextfenster. Warum dasselbe Werkzeug bei einer Aufgabe brilliert und bei der nächsten versagt — und woran man das vorher erkennt.
- Begriffe, die in Angeboten auftauchen: Modell, Token, Kontext, Agent
- Der Unterschied zwischen Suche, Assistenz und Automatisierung
- Erste Runde am eigenen Gerät: dieselbe Frage, drei Formulierungen
00:30Generative AI in der Praxis40 min
Text, Tabelle, Zusammenfassung, Übersetzung, Bild: Was generative Systeme im Büroalltag tatsächlich abnehmen. Wir arbeiten an echten Aufgaben aus Ihrem Haus statt an Beispielen aus dem Internet.
- Vom Stichwortzettel zum Antwortentwurf
- Lange Dokumente lesbar machen, ohne den Inhalt zu verlieren
- Wo Handarbeit schneller bleibt als jedes Werkzeug
01:10Chancen, Grenzen, Halluzinationen35 min
Der wichtigste Block des Tages. Wir erzeugen Halluzinationen absichtlich, sehen sie uns an und leiten daraus Prüfregeln ab, die jeder anwenden kann — ohne Fachwissen und ohne Misstrauen gegen das Werkzeug an sich.
- Warum erfundene Quellen besonders glaubwürdig klingen
- Drei Prüfgriffe, die 90 % der Fehler abfangen
- Aufgaben, bei denen ein Modell strukturell ungeeignet ist
01:45Pause15 min
Kaffee. Erfahrungsgemäß der Moment, in dem die besten Fragen kommen.
02:00Datenschutz und vertrauliche Informationen40 min
Die Frage, die im Alltag über Ärger oder Ruhe entscheidet: Was darf in ein Werkzeug, das nicht in Ihrem Haus läuft? Wir unterscheiden praxisnah zwischen öffentlichen Diensten, Diensten mit Auftragsverarbeitungsvertrag und lokal betriebenen Modellen.
- Personenbezogene Daten Dritter: Bewerbungen, Kundenakten, Krankmeldungen
- Geschäftsgeheimnisse, Kalkulationen, Verträge
- Anonymisieren, das den Zweck nicht zerstört
- Hinweis auf lokale KI, wenn Daten das Haus nicht verlassen dürfen
02:40Sichere Nutzung und Hausregeln30 min
Aus den Erkenntnissen des Tages entsteht ein Satz Regeln für Ihr Haus — kurz genug, dass sie gelesen werden. Wir formulieren sie gemeinsam im Raum, damit sie von den Leuten kommen, die sie anwenden müssen.
- Freigabe vor Versand: was nie ohne menschlichen Blick hinausgeht
- Kennzeichnung intern: woran Kollegen einen KI-Entwurf erkennen
- Konten, Zugänge, Bezahlversionen — und warum private Accounts ein Problem sind
03:10EU AI Act: die relevanten Teile25 min
Kein Jurastudium, sondern die Punkte, die im Betrieb ankommen: die Kompetenzpflicht aus Art. 4, die Verbote, die Risikoklassen in Grundzügen, die Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte und die Frage, wann aus einem Nutzer ein Anbieter wird.
- Betreiber oder Anbieter — der Unterschied mit Folgen
- Was der Digital Omnibus 2026 verschoben hat und was nicht
- Warum Dokumentation der eigentliche Nachweis ist
03:35Abschlussquiz und offene Fragen25 min
Zwölf Fragen zur Lernkontrolle, gemeinsam aufgelöst — das Quiz ist Wiederholung, keine Prüfungssituation. Danach Zeit für die Fälle, die während des Tages aufgekommen sind. Zertifikate und Unternehmensnachweis folgen digital.
Drei Fragen aus dem Abschlussquiz.
Probieren Sie es aus — so sehen die Fragen aus, mit denen der Workshop endet. Kein Fachwissen nötig, aber auch nicht zu raten.
Für wen dieser Workshop gemacht ist.
Für alle, die KI nutzen, ohne sie gebaut zu haben. Gemischte Gruppen funktionieren gut: Wer viel weiß, erklärt mit; wer skeptisch ist, stellt die Fragen, die den Tag wertvoll machen.
Nicht der richtige Workshop, wenn Ihr Team bereits täglich mit Sprachmodellen arbeitet — dann beginnen Sie bei Generative AI & Prompting. Und nicht der richtige, wenn es um eigene Automatisierungen geht: dafür gibt es KI-Agenten & Workflow-Automatisierung.
Was Sie in der Hand halten.
Der Unternehmensnachweis führt keine Punktzahlen auf. Was einzelne Teilnehmer im Quiz geantwortet haben, bleibt bei den Teilnehmern.
Vor der Buchung geklärt.
Brauchen die Teilnehmer Vorkenntnisse?
Nein. Der Workshop ist für Menschen gemacht, die KI nutzen, ohne sie gebaut zu haben. Wer schon täglich mit Sprachmodellen arbeitet, ist bei Generative AI & Prompting besser aufgehoben.
Sind vier Stunden nicht zu kurz?
Für ein Grundlagenniveau, das im Alltag trägt, sind vier Stunden gut bemessen — mehr hält eine gemischte Gruppe selten konzentriert durch. Wir verzichten dafür auf Technikgeschichte und Modellvergleiche und arbeiten an Fällen aus Ihrem Haus.
Was passiert mit dem Ergebnis des Abschlussquiz?
Auf dem persönlichen Zertifikat steht das Bestehen als Lernkontrolle. Einzelne Antworten geben wir nicht an die Geschäftsführung weiter — der Unternehmensnachweis führt Teilnahme, Inhalte und Dauer auf, keine Punktzahlen.
Können wir den Workshop auf mehrere Gruppen aufteilen?
Ja, und bei mehr als zwölf Personen ist das der bessere Weg. Zwei Termine an einem Tag sind möglich, wenn die Räume es zulassen; die Inhalte bleiben identisch, damit der Nachweis für alle gleich aussieht.
Dürfen wir eigene Dokumente in die Übungen einbringen?
Sehr gerne, das ist der nützlichste Teil. Wir klären vorher, was in ein öffentliches System darf und was nicht — genau diese Unterscheidung ist Teil des Workshops. Für heikle Unterlagen arbeiten wir mit anonymisierten Auszügen.
