Messung vor der Umsetzung
Fallzahl, Durchlaufzeit und Fehlerquote werden erhoben, bevor gebaut wird. Ohne Ausgangswerte ist jede Erfolgsaussage später wertlos.
VirtualBuddy.aiReferenzen sind nur dann etwas wert, wenn nachvollziehbar ist, was gemessen wurde und was nicht gelöst wurde. Deshalb zeigen wir einen Projektverlauf vollständig — mit Ausgangswerten, Vorgehen, Ergebnis und dem Teil, der bewusst Handarbeit geblieben ist.
Rund 900 Eingangsrechnungen im Monat, überwiegend als PDF im Sammelpostfach, dazu Papierbelege aus dem Wareneingang. Zwei Personen erfassten die Belege von Hand, suchten die zugehörige Bestellung in der Warenwirtschaft und verglichen Mengen und Preise Position für Position. Bei Abweichungen begann eine Klärung per E-Mail, deren Stand niemand zentral sehen konnte.
Der Durchlauf vom Eingang bis zur Buchung lag im Schnitt bei sechs Werktagen. Skontofristen verfielen regelmäßig, und im Urlaubsfall stieg die Liegezeit auf über zwei Wochen — die Belegprüfung hing faktisch an zwei Personen.
Regelfälle werden am Eingangstag geprüft und gebucht.
Anteil der Belege, die keine manuelle Bearbeitung mehr brauchen.
Freigewordene Zeit ging in Lieferantenklärung und Einkauf.
Fristen werden durch den kürzeren Durchlauf regelmäßig gehalten.
Rund ein Fünftel der Belege bleibt Handarbeit — Sammelrechnungen mit abweichender Positionsstruktur, Gutschriften mit Bezug auf mehrere Aufträge und Belege von Lieferanten, deren Bestellungen außerhalb des Systems entstehen. Diese Fälle zu automatisieren hätte den Aufwand etwa verdoppelt und die Kette so komplex gemacht, dass sie ohne uns nicht mehr wartbar gewesen wäre. Der bewusste Verzicht darauf war Teil der Projektentscheidung.
Unabhängig von Umfang und Thema — diese Punkte sind Teil der Leistung und nicht verhandelbar.
Fallzahl, Durchlaufzeit und Fehlerquote werden erhoben, bevor gebaut wird. Ohne Ausgangswerte ist jede Erfolgsaussage später wertlos.
Auslöser, Zweck, beteiligte Systeme, Ablage der Zugangsdaten und bekannte Sonderfälle — so, dass eine dritte Person die Lösung ändern kann.
Workflows, Zugangsdaten und Daten liegen in Ihrer Umgebung. Sie sind nicht darauf angewiesen, dass wir weiter im Projekt sind.
Neue Abläufe laufen zunächst neben dem bisherigen Weg, damit die Ergebnisse verglichen werden können, bevor umgestellt wird.
Hosting, Modellnutzung und Wartungsaufwand werden vor dem Projekt aufgeführt — nicht in der ersten Rechnung danach.
Wenn ein Vorhaben aus unserer Sicht nicht trägt, sagen wir das. Ein abgeratener Auftrag kostet uns weniger als eine Lösung, die niemand nutzt.
Eine Reihe von Kundenlogos beweist, dass ein Vertrag bestand — nicht, dass ein Projekt funktioniert hat. Aussagekräftig sind drei andere Dinge: nachvollziehbare Ausgangswerte, die Beschreibung des Vorgehens und die offene Benennung dessen, was nicht gelöst wurde. Die dritte Angabe fehlt in den meisten Fallstudien, und genau sie sagt am meisten über die Arbeitsweise aus.
Wir veröffentlichen keine Kundennamen, Zahlen oder Projektdetails ohne ausdrückliche schriftliche Freigabe. Das gilt auch dann, wenn eine Referenz für uns nützlich wäre — Prozessdaten und Systemlandschaften sind Betriebsinterna. Freigegebene Referenzen ergänzen wir hier; im Gespräch nennen wir vergleichbare Projekte auch vorher.
Weil eine Referenz ohne ausdrückliche Freigabe des Kunden nicht veröffentlicht wird — und weil ein Teil unserer Arbeit in Bereichen liegt, über die Unternehmen nicht öffentlich sprechen möchten. Freigegebene Referenzen ergänzen wir hier, sobald sie vorliegen. Auf Anfrage nennen wir im Gespräch gern vergleichbare Projekte.
Das lässt sich in vielen Fällen einrichten, wenn ein Projekt in Struktur und Größe zu Ihrem passt. Wir fragen dann beim betreffenden Unternehmen an; ob ein Gespräch zustande kommt, entscheidet es selbst. Ein solcher Austausch ist aussagekräftiger als jede Fallstudie.
An Werten, die vor dem Projekt erhoben wurden: Fallzahl, Durchlaufzeit, Fehler- und Rückfragequote, Anteil der Vorgänge ohne manuellen Eingriff. Ohne Ausgangsmessung gibt es später keine belastbare Aussage — deshalb ist sie Teil jeder Aufnahme und nicht ein optionaler Zusatz.
Wir schneiden Projekte in Abschnitte, die jeweils für sich einen Nutzen haben und einzeln beendet werden können. Wenn ein Abschnitt seine Messgröße nicht bewegt, wird das benannt, statt den Umfang zu erweitern. In der Aufnahme raten wir regelmäßig von Teilen eines Vorhabens ab — das ist die gleiche Ehrlichkeit, nur früher.
Schildern Sie einen Ablauf. Sie erhalten eine Einschätzung mit den Größen, an denen sich das Ergebnis später prüfen lässt.
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