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Workshop 03 · TechnischKurskürzel AWA

KI-Agenten & Workflow-Automatisierung

Der Workshop für die Leute, die es danach bauen sollen. Wir klären zuerst die Frage, an der die meisten Projekte scheitern — feste Kette oder entscheidender Agent — und arbeiten dann an der Technik dahinter: n8n, Schnittstellen, Webhooks, LLM-Aufrufe, strukturierte Ausgaben, Tool Calling. Am Ende läuft ein Workflow, den die Gruppe selbst gebaut hat.

Umfang abstimmenWorkflow oder Agent?
Teilnehmerbis etwa 8
Umfangnach Vorgespräch
TechnikLaptop pro Person
AbschlussWorkflow + Zertifikat
01 · Die Grundsatzfrage

Workflow oder Agent?

Beide Wege lösen denselben Vorgang, aber mit gegensätzlichen Eigenschaften. Umschalten zeigt, was sich unterscheidet — und woran man die richtige Wahl erkennt.

02 · Werkzeugkasten

Sechs Bausteine, an denen alles hängt.

01

n8n

Die Werkbank: Trigger, Knoten, Verzweigungen, Fehlerpfade. Warum sichtbare Abläufe wartbar bleiben und Skripte im Schreibtisch verschwinden.

02

APIs

Lesen und schreiben in ERP, CRM, Shop oder Ticketsystem: Authentifizierung, Ratenbegrenzung, Paginierung — und was man tut, wenn es keine Schnittstelle gibt.

03

Webhooks

Der Unterschied zwischen „alle fünf Minuten nachsehen“ und „sofort reagieren“. Absicherung, Wiederholungen, doppelte Auslösungen.

04

LLM-Anbindung

Ein Sprachmodell als Schritt im Ablauf: Kosten pro Aufruf, Antwortzeiten, Temperatur, Wiederholbarkeit — und wann ein kleines Modell reicht.

05

Strukturierte Outputs

Der Trick, der Automatisierungen stabil macht: Das Modell liefert kein Fließtext-Gedicht, sondern ein Schema mit festen Feldern — validierbar vor dem nächsten Schritt.

06

Tool Calling

Werkzeuge beschreiben, damit ein Modell sie richtig benutzt: Zweck, Parameter, Grenzen. Hier entscheidet sich, ob ein Agent nützlich oder gefährlich ist.

03 · Gemeinsamer Workflow

Einer läuft am Ende wirklich.

Die letzten Stunden baut die Gruppe einen Ablauf aus Ihrem Haus — vom Trigger bis zum Eintrag im Zielsystem. Nicht als Demo, sondern lauffähig, mit Fehlerpfad und Protokoll.

Wenn Sie eine eigene n8n-Instanz haben, arbeiten wir darin — dann bleibt das Ergebnis nach dem Workshop bestehen. Mehr dazu unter n8n-Automatisierung.

Schritt 1Vorgang auswählen und auf Papier zeichnen
Schritt 2Trigger einrichten, Eingangsdaten prüfen
Schritt 3Modellaufruf mit festem Ausgabeschema
Schritt 4Ergebnis validieren, Grenzfall abzweigen
Schritt 5Schreiben ins Zielsystem, Protokoll anlegen
TestZwei echte Fälle und ein absichtlich kaputter
04 · Sicherheit

Was ein Agent nicht dürfen darf.

Ein System, das selbst entscheidet, braucht härtere Grenzen als eines, das nur ausführt. Dieser Block ist im Workshop nicht optional — er ist der Grund, warum die Ergebnisse produktiv gehen dürfen.

RechteEigenes Konto pro Automatisierung, minimale Berechtigungen, kein Admin-Zugang „zur Sicherheit“
GeheimnisseZugangsdaten in den Zugangsdatenspeicher, nicht in Knoten, Prompts oder Chatverläufe
GrenzenBetragsgrenze, Konfidenzschwelle, Dokumentenart: definierte Übergabe an Menschen
ProtokollJeder Lauf nachvollziehbar: Eingabe, Entscheidung, Werkzeugaufruf, Ergebnis
AbbruchSchleifenbegrenzung, Zeitlimit, Notausschalter — und wer ihn im Zweifel drückt
DatenWelche Felder das Haus verlassen — und welcher Vorgang deshalb lokal laufen sollte
05 · Voraussetzungen

Technisches Grundverständnis genügt — programmieren muss niemand. Wer schon einmal eine Schnittstelle konfiguriert, ein CSV importiert oder in einem CRM Felder angelegt hat, kommt gut mit. Reine Anwenderrollen sind in KI-Kompetenz für Unternehmen besser aufgehoben. Mitzubringen: ein Laptop pro Person, Zugangsdaten für die Systeme, an denen gearbeitet werden soll, und ein Vorgang, der heute Zeit kostet.

06 · Häufige Fragen

Was Technikverantwortliche fragen.

Wie lang ist dieser Workshop?

Der Umfang wird im Vorgespräch festgelegt, weil er vom Ausgangspunkt abhängt: Ohne bestehende Automatisierung braucht die Gruppe einen ganzen Tag, mit laufender n8n-Instanz und klarem Zielprozess deutlich weniger. Wir nennen Umfang und Preis, sobald wir wissen, was vorhanden ist.

Müssen die Teilnehmer programmieren können?

Nein, aber technisches Grundverständnis hilft sehr. Wer schon einmal eine Schnittstelle konfiguriert oder in einem CRM Felder angelegt hat, kommt gut mit.

Arbeiten wir in unserer eigenen Umgebung?

Wenn Sie eine n8n-Instanz haben, gerne darin — dann läuft der gemeinsam gebaute Workflow nach dem Workshop weiter. Andernfalls arbeiten wir in einer Übungsumgebung und übertragen das Ergebnis später, falls Sie es produktiv nutzen wollen.

Ist n8n Voraussetzung?

Nein. n8n ist unser Arbeitsgerät im Workshop, weil sich damit Trigger, Schnittstellen und Modellaufrufe sichtbar machen lassen. Die Konzepte — Trigger, Schritt, Werkzeug, strukturierte Ausgabe, Grenze — gelten für jede Automatisierungsplattform.

Bauen Sie danach auch die echten Automatisierungen?

Wenn Sie möchten. Der Workshop ist ausdrücklich kein verkappter Vertriebstermin: Viele Teilnehmer bauen danach selbst weiter, und genau das ist das Ziel. Wer Unterstützung will, findet sie bei unserer Workflow-Automatisierung.

Bringen Sie den Vorgang mit, der heute nervt.

Im Vorgespräch klären wir, was technisch vorhanden ist, und legen Umfang und Zuschnitt fest. Danach wissen Sie, was der Workshop kostet und was am Ende läuft.

Vorgespräch vereinbareninfo@virtualbuddy.ai