Workflow oder Agent?
Beide Wege lösen denselben Vorgang, aber mit gegensätzlichen Eigenschaften. Umschalten zeigt, was sich unterscheidet — und woran man die richtige Wahl erkennt.
Sechs Bausteine, an denen alles hängt.
n8n
Die Werkbank: Trigger, Knoten, Verzweigungen, Fehlerpfade. Warum sichtbare Abläufe wartbar bleiben und Skripte im Schreibtisch verschwinden.
APIs
Lesen und schreiben in ERP, CRM, Shop oder Ticketsystem: Authentifizierung, Ratenbegrenzung, Paginierung — und was man tut, wenn es keine Schnittstelle gibt.
Webhooks
Der Unterschied zwischen „alle fünf Minuten nachsehen“ und „sofort reagieren“. Absicherung, Wiederholungen, doppelte Auslösungen.
LLM-Anbindung
Ein Sprachmodell als Schritt im Ablauf: Kosten pro Aufruf, Antwortzeiten, Temperatur, Wiederholbarkeit — und wann ein kleines Modell reicht.
Strukturierte Outputs
Der Trick, der Automatisierungen stabil macht: Das Modell liefert kein Fließtext-Gedicht, sondern ein Schema mit festen Feldern — validierbar vor dem nächsten Schritt.
Tool Calling
Werkzeuge beschreiben, damit ein Modell sie richtig benutzt: Zweck, Parameter, Grenzen. Hier entscheidet sich, ob ein Agent nützlich oder gefährlich ist.
Einer läuft am Ende wirklich.
Die letzten Stunden baut die Gruppe einen Ablauf aus Ihrem Haus — vom Trigger bis zum Eintrag im Zielsystem. Nicht als Demo, sondern lauffähig, mit Fehlerpfad und Protokoll.
Wenn Sie eine eigene n8n-Instanz haben, arbeiten wir darin — dann bleibt das Ergebnis nach dem Workshop bestehen. Mehr dazu unter n8n-Automatisierung.
Was ein Agent nicht dürfen darf.
Ein System, das selbst entscheidet, braucht härtere Grenzen als eines, das nur ausführt. Dieser Block ist im Workshop nicht optional — er ist der Grund, warum die Ergebnisse produktiv gehen dürfen.
Technisches Grundverständnis genügt — programmieren muss niemand. Wer schon einmal eine Schnittstelle konfiguriert, ein CSV importiert oder in einem CRM Felder angelegt hat, kommt gut mit. Reine Anwenderrollen sind in KI-Kompetenz für Unternehmen besser aufgehoben. Mitzubringen: ein Laptop pro Person, Zugangsdaten für die Systeme, an denen gearbeitet werden soll, und ein Vorgang, der heute Zeit kostet.
Was Technikverantwortliche fragen.
Wie lang ist dieser Workshop?
Der Umfang wird im Vorgespräch festgelegt, weil er vom Ausgangspunkt abhängt: Ohne bestehende Automatisierung braucht die Gruppe einen ganzen Tag, mit laufender n8n-Instanz und klarem Zielprozess deutlich weniger. Wir nennen Umfang und Preis, sobald wir wissen, was vorhanden ist.
Müssen die Teilnehmer programmieren können?
Nein, aber technisches Grundverständnis hilft sehr. Wer schon einmal eine Schnittstelle konfiguriert oder in einem CRM Felder angelegt hat, kommt gut mit.
Arbeiten wir in unserer eigenen Umgebung?
Wenn Sie eine n8n-Instanz haben, gerne darin — dann läuft der gemeinsam gebaute Workflow nach dem Workshop weiter. Andernfalls arbeiten wir in einer Übungsumgebung und übertragen das Ergebnis später, falls Sie es produktiv nutzen wollen.
Ist n8n Voraussetzung?
Nein. n8n ist unser Arbeitsgerät im Workshop, weil sich damit Trigger, Schnittstellen und Modellaufrufe sichtbar machen lassen. Die Konzepte — Trigger, Schritt, Werkzeug, strukturierte Ausgabe, Grenze — gelten für jede Automatisierungsplattform.
Bauen Sie danach auch die echten Automatisierungen?
Wenn Sie möchten. Der Workshop ist ausdrücklich kein verkappter Vertriebstermin: Viele Teilnehmer bauen danach selbst weiter, und genau das ist das Ziel. Wer Unterstützung will, findet sie bei unserer Workflow-Automatisierung.
